Projekte der Dorfgemeinschaft:

Unser großes Vorhaben ist und bleibt:

Die Erweiterung und Neugestaltung des Museums!

Wer Interesse hat, sich bei der Bewahrung und Präsentation der Mardorfer Geschichte und seiner Besonderheiten einzubringen, ist herzlich willkommen.

 

Eissegel-Yacht "Bornemann1"

Winter Anfang 1986 mit Frau Eva, Heiner Koop, Wilhelm Bornemann und ?

Willhem Bornemann (*15.2.1909 Stadthagen / oo Eva*9.2.1920+9.11.2015 - Kinder / zogen nach Hannover und bezogen um 1961 ein kleines Wochenendhaus neben dem SCMa / 1974 Erstwohnsitz im Ebereschenweg - Mardorf Nr.399, wo er am 27.4.2007 verstarb) war einer der Segelpioniere am Steinhuder Meer. Der erste hiesige Eissegler ist am Museum eingetroffen und soll demnächst an der Ostseite des Gebäudes ausgestellt werden. Der Planentwurf vom 18.6.1957 stammt aus den USA (Chicago und Detroit), denn an den dortigen "Großen Seen" gab es schon seit Ende des 19.Jhd. eine Eissegel-Tradition - in Deutschland etwas später vor allem in Ostpreußen.

Am Steinhuder Meer nahm sich Bornemann der Sache um 1965 an und baute nach englischer Anleitung die Eissegel-Yacht vom Typ "Yankee". Der Zweisitzer (Steuerrad links) wurde in vielen Wintern eingesetzt (Foto aus dem kalten Winter 1986, der im Februar Tiefsttemperaturen bis -23°C erreichte. Das Eis taute an und wurde dann mit den einzelnen Schollen nochmal fast bis zum Grund gefroren). Die Größe und das Gewicht erforderten mindestens 4 starke Leute zum aufwendigen Aufbau. Um 1997 übergab er aus Altersgründen das 5,70 m (length 18' 9'') lange Fahrzeug mit 12 m² Segelfläche und 20' 9'' langen Masten an seinen Bekannten Helmut Stolze (Mardorf Nr.336), der es schließlich am 17.6.2017 der Dorfgemeinschaft schenkte (auch um es für die Nachwelt zu bewahren). Alle Original-Baupläne sind ebenso dabei, wie das gut erhaltnene große Segel und der riesige Masten. Der hölzerne Rumpf hat nur geringe Altersspuren.

1963 beschaffte er vom Starnberger See auch den ersten Katamaran für das Steinhuder Meer. Er war dem heutigen "Tornado" ähnlich, hatte aber ein festes Holzdeck. Am Anfang wurde das Boot an einer Boje beim Steg des SCMa verankert und wurde bis um 1995 bevorzugt im Westenmeer gesegelt.

(Angaben ergänzt von Helmut Stolze, Heiner Koop, Stiefsohn Hartmut Glowinski)



Daten und Infos zum Eissegler

 

Hinweisbeschilderung auf dem Aloys-Bunge-Platz

An den Gebäuden und Sehenswürdigkeiten sind bis jetzt acht DIN-A4 Erläuterungstafeln hinter Plexiglas angebracht worden.Die Entwürfe für die Tafeln finden sich unter "Aktivitäten" bei dem jeweiligen Objekt.

 

 

 


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